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Rhön

Der hessische Teil der Region Rhön verfügt mit seinen 218.000 Einwohnern über 1,53 Millionen Übernachtungen, 9,1 Millionen Tagesreisen und einen Bruttoumsatz von 426 Millionen Euro (Anteil Tagestourismus = 51 Prozent). Trotz der ländlichen Struktur und der vergleichsweise dünnen Besiedlung liegt die Tourismusintensität mit 7.020 Übernachtungen pro 1.000 Einwohner deutlich über dem hessischen Durchschnitt.

Bekannt geworden ist die Rhön durch die erfolgreiche Vermarktung regionaler Produkte (Rhönschaf), die der Region zu einem Markenstatus verholfen haben.

Natur- und Landerlebnis sowie Sportangebote wie Gleitschirmfliegen, Klettergärten und Sommerrodelbahnen gehören zu den touristischen Leitthemen der Rhön. Hier kommt es jedoch auch zu Konflikten zwischen Betreibern auf der einen und Naturschützern und Behörden auf der anderen Seite. Mit zu strikten Schutzauflagen gefährde man den Tourismus der strukturschwachen Region.

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SWOT Rhön - Interne Perspektive

Stärken

  • Starkes regionales Profil, Marke Rhön als Alleinstellungsmerkmal, hoher Bekanntheitsgrad
  • Wasserkuppe, Gleitschirmfliegen (touristisches Angebot)
  • Landschaftliche Alleinstellung durch offene Höhen, Biosphärenreservat
  • Funktionierendes länderübergreifendes Management
  • Starker Partner Bayern (große Teile der Rhön sind in Bayern), starke regionale Akteure
  • Rhönschaf - Beispiel für gelungenes Marketing
  • Hohe Tourismusintensität
  • Fulda mit ICE-Bahnhof, A7 – gute Anbindung an Nord-Süd-Verkehr

Schwächen

  • Nur teilweise marktgerechtes Beherbergungsangebot: geringe Betriebsgröße (Ø 49,6 Betten), hoher Anteil an Betten in Gasthöfen, es fehlen Spitzenhotels
  • Sehr ländlich geprägt: geringe Bevölkerungsdichte (158 EW/km²), keine Großstadt, unterdurchschnittlicher Anteil an Erwerbspersonen (59%)
  • Sehr geringer Anteil von Ausländern an Übernachtungen
  • Schlechte Anbindung ans Rhein-Main-Gebiet (Ost-West-Achse)
  • Monothematische Ausrichtung (Kulturelles Angebot wird nicht wahrgenommen), restriktiver Naturschutz, viele Auflagen, Anbieter fühlen sich behindert
  • Mangelnde Vernetzung der Akteure
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SWOT Rhön - Externe Perspektive

Chancen

  • Frühzeitige Bindung von jungem Publikum
  • Angebot für Ältere
  • Gutes länderübergreifendes Management impliziert Wettbewerbsvorteil bei der Anpassung des Angebots an den demographischen Wandel

Risiken

  • Politisches Risiko Landesgrenze (Bsp. nur Förderung der bayerischen Rhön)
  • Bevölkerungsrückgang im Quellmarkt Thüringen
  • Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich des sportlich orientierten Freizeitangebotes

Weiterführende Informationen

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Broschüre „Tourismus 50plus"

Die Broschüre „Tourismus 50plus: Anforderungen erkennen – Wünsche erfüllen“ bietet touristischen Unternehmen zahlreiche Hinweise und gute Praxisbeispiele für den betrieblichen Umgang mit den Auswirkungen des demographischen Wandels. Hier geht´s zur Broschüre

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Die Studie „Zukunftstrends im Tourismus – Wirtschaftliche Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus in Hessen“ wurde von der ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH und der Rambøll Management Consulting GmbH im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung erstellt. Hier geht´s zur Studie