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Frankfurt Rhein-Main

Die Region Frankfurt Rhein-Main gehört mit ihren 2,2 Millionen Einwohner und dank ihrer wirtschaftlichen Stärke (Bankenmetropole, Flughafendrehkreuz, Messen und Kongresse etc.) zu den Top-Destinationen in Deutschland. Die 11,6 Millionen Übernachtungen entsprechen einem Anteil von fast 40 Prozent in Hessen. Rund 37 Prozent der Übernachtungen entfallen auf ausländische Gäste. Auch bei den Tagesreisen (107 Millionen bzw. 47 Prozent) und den Bruttoumsätzen (5,6 Milliarden bzw.49 Prozent) prägt die Region den Tourismus in Hessen.

Für den Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main sind die Zukunftsaussichten hessenweit am positivsten. Sowohl für Touristen als auch für Fachkräfte im Tourismus ist die Metropole ein Anziehungspunkt.

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SWOT Frankfurt Rhein-Main - Interne Perspektive

Stärken

  • Frankfurt als internationale Messestadt und Finanzmetropole
  • Sehr hoher Urbanisierungsgrad - mit Frankfurt, Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach vier Großstädte sowie 15 Mittelstädte
  • Sehr gute Erreichbarkeit durch Flughafen (passagierzahlstärkster Flughafen Deutschlands) und Bahnnetz (ICE-Bahnhöfe FFM und Hanau)
  • Sehr gutes Angebot im Kultur- und Städtetourismus sowie im Tagungs-/Messetourismus
  • Höchste touristische pro Kopf Umsätze im Tages- und Übernachtungsreiseverkehr
  • Sehr gutes Beherbergungsangebot: hohe Anteile Hotels und Hotels garni, hohe Betriebsgröße (Ø 96 Betten)
  • Sehr hohe Bevölkerungsdichte (1.054 EW/km2)
  • Überdurchschnittlicher Anteil Erwerbspersonen
  • Hoher Anteil von Ausländern an Übernachtungen

Schwächen

  • Kein ausgeprägtes Image als Tourismusdestination, Geschäftstourismus dominiert stärker als in anderen Großstädten (Hamburg, München, Köln, Berlin, etc.)
  • Destination schwer fassbar – Assoziation fast ausschließlich mit FFM
  • Eingeschränkte Gesamtvermarktung als Region Frankfurt Rhein-Main
  • Mangelnde Kooperation der Akteure untereinander
  • Deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land
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SWOT Frankfurt Rhein-Main - Externe Perspektive

Chancen

  • Zu erwartendes Bevölkerungswachstum von 2%
  • Geringster Rückgang aller hessischen Destinationen bei der Zahl der Erwerbstätigen (-2% bis 2025)
  • Quellmärkte sind vor allem international, diese sind nicht vom demografischen Wandel betroffen, Bevölkerungswachstum v.a. in USA und Asien
  • Mindestens mittelfristig stabile Grundauslastung durch Messen, Kongresse und Finanzplatz
  • Stärkere Wahrnehmung des touristischen Angebotes

Risiken

  • Volatilität des Business-Tourismus in Folge von Konjunkturschwankungen
  • Mangelnde Profilierung als touristische Destination für privat motivierte Reisen
  • Wettbewerb durch andere Großstädte, national und international

Weiterführende Informationen

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Broschüre „Tourismus 50plus"

Die Broschüre „Tourismus 50plus: Anforderungen erkennen – Wünsche erfüllen“ bietet touristischen Unternehmen zahlreiche Hinweise und gute Praxisbeispiele für den betrieblichen Umgang mit den Auswirkungen des demographischen Wandels. Hier geht´s zur Broschüre

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Demographie-Studie

Die Studie „Zukunftstrends im Tourismus – Wirtschaftliche Auswirkungen des demographischen Wandels auf den Tourismus in Hessen“ wurde von der ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH und der Rambøll Management Consulting GmbH im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung erstellt. Hier geht´s zur Studie